Wenn der Schmerz chronisch wird

Akute Schmerzen sind eine Warnfunktion des Körpers – sie sollen signalisieren: Achtung, Gefahr! Bei chronischen Schmerzen allerdings ist die natürliche Warn- und Schutzfunktion des Schmerzes aus dem Gleichgewicht geraten und sie manifestieren sich stattdessen als eigenständige Krankheit.

Allein in Deutschland leben mehrere Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen. Sie schränken das Leben der Betroffenen ein, sowohl privat als auch beruflich. Oftmals beherrschen sie den Alltag so stark, dass sich die Patienten sozial zurückziehen und sich ungewollt immer stärker von ihrer Umwelt isolieren.

Entgegen der allgemeinen Meinung gewöhnt man sich nicht an den Schmerz, der über Wochen, Monate, gar Jahre anhalten kann. Vielmehr führt er häufig zu Veränderungen im Nervensystem, so dass Schmerzen auch dann noch empfunden werden, wenn die Ursache längst nicht mehr besteht. Stattdessen entsteht ein sogenanntes Schmerzgedächtnis.

Das Team des Departments für Schmerzmedizin versucht diesen Kreislauf von Schmerz - Anspannung - Bewegungseinschränkung - Ausweglosigkeit - Depression - Schmerzverstärkung frühestmöglich zu durchbrechen.

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