Die Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin zeichnet sich durch verschiedene Behandlungsschwerpunkte aus:

Die Anmeldung zu den jeweiligen Spezialsprechstunden ermöglichen wir Ihnen über unsere Zentralambulanz. T (0231) 5295-8700.

Die Endoprothetik an Hüfte, Knie und Schultergelenk richtet sich auf Ihre individuelle Gelenksituation ein, unabhängig vom Alter. Hierbei werden die jeweils am besten geeigneten Modelle knochensparender Prothesen verwendet. In unserer Abteilung erfolgt für jeden Patienten eine computergestützte Operationsplanung, um die bestmögliche, individuelle Prothesenlösung für Sie zu finden. Dafür wird ein maßstabsgerecht geeichtes Röntgenbild erstellt und mit den von den Prothesenherstellern eingespeisten digitalen Daten zusammengeführt. So kann Ihre Operation bereits im Vorfeld simuliert werden. Auf diese Art gelingt eine Optimierung der individuellen Gelenkgeometrie sowie der Passgenauigkeit Ihrer Prothese. Der Operateur ist daher auf den Eingriff bestmöglich vorbereitet. Während der Operation legen die Operateure einen besonderen Wert auf minimal-invasive und muskelschonende Zugangstechniken. Dies ermöglicht Ihnen eine rasche und vergleichsweise schmerzarme Rehabilitation.

Die Arthrose ist kein schicksalhafter Befund mehr, sondern mittlerweile äußerst gut  behandelbar. Während man früher davon ausging, dass man bei Knorpelschäden und Arthrose nichts machen könne, hat sich diese Sichtweise in den letztem Jahren grundlegend gewandelt. Die Arthrose ist ein äußerst komplexes Krankheitsbild, das einer entsprechend ganzheitlichen Therapie bedarf. Aus diesem Grund hat sich am Johanna-Etienne-Krankenhaus ein Kompetenzteam zusammengefunden, nämlich das Rheinische Arthrosezentrum, kurz “rheinarth“ genannt. Dieses Team besteht aus wissenschaftlich geschulten und klinisch erfahrenen Ärzten, Physiotherapeuten, Orthopädietechnikern und Fachpflegekräften. In der Spezialsprechstunde sitzen Sie dementsprechend nicht nur einem Arzt, sondern vielmehr einem mehrköpfigen, interdisziplinären Kompetenzteam gegenüber, was beim ersten Mal ungewohnt sein mag. Allerdings ist es auf diese Weise möglich,  wirklich alle Aspekte praktisch einzubeziehen und Ihnen durch neu entwickelte konservative und operative Möglichkeiten bestmöglich zu helfen. Im Rahmen der gelenkerhaltenden Operationen führen wir neben diversen Methoden einer Achskorrektur insbesondere arthroskopische Eingriffe am Knie-, Hüft-, Schulter-, Ellenbogen- und Sprunggelenk durch. Auch wenn der hochwertige und nachhaltige Gelenkersatz ein Schwerpunkt und Aushängeschild unserer Klinik ist, steht diese Option für uns an letzter Stelle.

Die Multimodale Schmerztherapie wurde speziell für Patienten entwickelt, die starke Schmerzen an der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule (in Einzelfällen auch in anderen Körperregionen) haben, die ambulant nicht zu beherrschen sind. Vor allem bei Bandscheibenvorfällen, Verengungen der Wirbelsäule (Spinalkanalstenose) und bei Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule kommt es zu solchen, die Lebensqualität einschränkenden, Krankheitszuständen. Häufig handelt es sich auch um eine Kombination dieser Ursachen.

Um dies zu erreichen, wird eine sieben- bis neuntägige interdisziplinäre Schmerzbehahndlung angeboten. Hierbei arbeitet das orthopädische Team eng mit der Physio- und Psychotherapie zusammen. Durch diese Kombination aus verschiedenen Maßnahmen kann häufig eine Operation vermieden, und wieder mehr persönliches Wohlbefinden erreicht werden.

Wie ein Wochenplan für eine solche Therapie aussehen kann, können Sie sich hier anschauen.

Ziel der Sportorthopädie ist es, Sie bei Verletzungen und auch chronischen Schäden an Knie, Schulter und Hüfte schnellstmöglich und nachhaltig in den Sport zurückzubringen. Dies umfasst neben der Primärversorgung, bspw. in der Kreuzbandchirurgie oder in der rekonstruktiven Schulterchirurgie, auch die Revisionschirurgie nach einer stattgehabten Voroperation.

Einen Gelenkschaden zu reparieren ohne das Gelenk und die umgebende Muskulatur aufschneiden zu müssen, ist die Idealvorstellung einer minimal-invasiven Operation. Seit den ersten Versuchen Anfang des letzten  haben sich die arthroskopischen (gelenkspiegelnden) und minimal-invasiven Techniken der modernen Gelenkchirurgie enorm weiterentwickelt. Durch eine fortlaufende Verbesserung der technischen Ausstattung, Optimierungen der OP Methoden, Mitarbeit in den entsprechenden Fachgesellschaften und Fachzeitschriften sowie Patienten-orientierter wissenschaftlicher Nachuntersuchungen zur Evaluation unserer Methoden, tragen wir zu diesem wertvollen Prozess bei.

Für diese arthroskopischen Techniken, die wir an allen Gelenken durchführen, sind wir ein Ausbildungszentrum für Orthopäden und Unfallchirurgie aus ganz Europa! Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der modernen Knorpelchirurgie: Hier gelang es Wissenschaftlern mittlerweile, eine Knorpelmatrix zu entwickeln, bei der die Herstellung nicht im Labor in einer Formschale erfolgt, um dann wieder ausgeschnitten und schließlich flächig eingeklebt zu werden. Vielmehr wird die Matrix in einem zunächst zähflüssigen Zustand ausgeliefert. Das Gemisch mit dem Namen Chondrofiller, das die Chirurgen mithilfe von zwei sogenannten Kammerspritzen applizieren, härtet wenige Minuten nach Zusammentreffen der beiden Gemische aus. Dieses Prinzip ähnelt durch die Aushärtung der Reparatur von Steinschlägen. Zusätzlich werden feine Knorpelschäden sanft abgetragen, so dass möglichst viel Knorpelmasse erhalten bleiben kann. Nach dem Eingriff bleibt schließlich eine glatte und feste Oberfläche, die später ein dem Knorpel ähnliches Gewebe bildet.

Die orthopädische Fuß- und Sprunggelenkchirurgie ist ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung. Neben der Behandlung sämtlicher Deformitäten und Schmerzsyndrome umfasst unser Leistungsspektrum auch die unfallchirurgische Versorgung sämtlicher Frakturen sowie Band- und Sehnenrisse. Neben innovativen OP-Methoden und Implantaten ist für Ihre individuelle Versorgung auch die Orthopädietechnik ein zusätzlicher kompetenter Partner.

Die Unfallchirurgie ermöglicht die umfassende und schnelle Behandlung von Notfällen, Brüchen, Gelenkverrenkungen und Weichteilverletzungen rund um die Uhr. Oberstes Ziel ist hierbei Ihre rasche Remobilisation und die Rückkehr in Ihren Alltag. Im Rahmen unserer Bemühungen in der Alterstraumatologie arbeiten wir eng und regelmäßig mit den Internisten, dem krankengymnastischen Therapeutenteam sowie unseren Pflegekräften zusammen. Von den Berufsgenossenschaften ist die Unfallchirurgie zum so genannten "Durchgangsarztverfahren" zugelassen: Das bedeutet, dass unsere Klinik auf Grund ihres Leistungsspektrums auch Arbeits- und Wegeunfälle behandeln darf.

Die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen erfolgt bei uns erst nach einer eindeutigen Diagnosestellung. Dabei bieten wir Ihnen die für die jeweilige Erkrankung sinnvollste Behandlungsmöglichkeit an. Häufig erfolgt zunächst eine konservative Therapie mittels Krankengymnastik, manueller und physikalischer Therapie, gezielte, z.T. auch unter Röntgen oder CT durchgeführter Infiltrationen, sowie Laserbehandlungen. Eine Operation erfolgt nur bei Versagen der konservativen Therapiemöglichkeiten  sowie einem zu Ihren Beschwerden passenden klinischen und bildgebenden Untersuchungsbefund. Eine Ausnahme stellen Patienten dar, die aufgrund neurologischer Ausfallerscheinungen umgehend operiert werden müssen.

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