Erkrankungen und ihre Behandlung

Medizinisches Leistungsspektrum

Die radiologische Abteilung des Johanna-Etienne-Krankenhauses ist komplett digitalisiert. Sie führt alle gängigen Untersuchungsverfahren durch. Die Digitalisierung verringert die Strahlenbelastung während der Untersuchungen deutlich. Sie dient somit der schonenden Untersuchung der Patientinnen und Patienten.

Computertomographie, Ultraschall, Knochendichtemessung

Neben dem klassischen Röntgen gehören heutzutage Computertomographien (die Abteilung verfügt über zwei Computertomographen (CT) sowie Ultraschalluntersuchungen und die Knochendichtemessung (DXA) zur täglichen Arbeit der Radiologen.

In Kooperation mit niedergelassenen Radiologen werden am Johanna-Etienne-Krankenhaus ein Kernspintomograph (MRT) sowie ein innovatives Hochfeldgerät betrieben. Letzteres verfügt über eine besonders weite Öffnung und eignet sich auch gut für platzängstliche Patienten. Dank dieser hochmodernen Geräten ist eine exakte Schnittbilddiagnostik ohne Röntgenstrahlen möglich. Ergänzt werden diese Verfahren durch eine hausweite sofortige elektronische Bildverteilung (RIS-PACS). Sie ermöglicht den Zugriff auf die Bilder an jedem Ort und zu jeder Zeit. Zudem besteht eine teleradiologische Anbindung an mehrere Krankenhäuser und niedergelassene Praxen.

In der radiologischen Abteilung arbeiten der Chefarzt sowie derzeit acht Fachärzte und zwei Assistenzärzte. Dieses hochprofessionelle Team ist neben der modernen technischen Ausstattung nach aktuellsten Standards Garant für das überdurchschnittliche Behandlungsniveau. Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Schmid, Oberarzt Dr. Liebsch und Oberarzt Dr. Solbach verfügen zudem über eine zusätzliche Ausbildung in der Neuroradiologie.

Neben der Diagnostik werden therapeutische Leistungen (so genannte „Interventionelle Radiologie“) durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise die Wiedereröffnung verschlossener oder eingeengter Gefäße, die gezielte Schmerztherapie speziell an der Wirbelsäule (inklusive Zementeinspritzung bei Wirbelbrüchen) sowie die Verödung von gutartigen Knoten in der Gebärmutterwand (so genannte „Uterusmyomembolisation“). Ein weiterer Behandlungsschwerpunkt ist die minimal-invasive Tumortherapie (Radiofrequenzablation und Embolisation).

Besondere Versorgungsschwerpunkte

Besondere Versorgungsschwerpunkte der radiologischen Abteilung sind

Kernspintomographie (MR, NMR, MRT, KST)

Die Kernspintomographie dient der Darstellung von Organen und Geweben mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Einsatzgebiete sind Erkrankungen des Hirns, der Wirbelsäule, der Gelenke und insbesondere der Gefäße.

Das Team führt Untersuchungen an hochmodernen geschlossenen Kernspintomographen neuester Bauart durch. Dabei verfügt einer der Kernspintomographen über eine besonders weite Öffnung und ermöglicht somit insbesondere auch Untersuchungen von Patienten mit Platzangst.

Computertomographie (CT)

Bei der Computertomographie wird mittels einer um den Körper rotierenden Röntgenröhre
ein vorher festgelegter Abschnitt des menschlichen Körpers in dünnen Schichten dargestellt. Mit der so genannten Mehrzeilen-Spiral-Technik, die im Johanna-Etienne-Krankenhaus zum Einsatz kommt, ist es möglich, besonders feine Detailstrukturen bis in Größenordnungen unter einem Millimeter sichtbar zu machen. Aus den so erlangten Daten können mit speziellen Computern dreidimensionale Bilder berechnet werden. Sie dienen den Ärzten nicht nur zur Diagnostik, sondern auch zur Therapieplanung.

Es stehen in der radiologischen Abteilung des Johanna-Etienne-Krankenhauses zwei Computertomographen zur Verfügung: ein hochmodernes 64-Zeilen-Gerät, besonders geeignet zur Diagnostik der Herzkranzgefäße und ein 4-Zeilen-Gerät, das maßgeblich zur punktgenauen Durchführung von perkutanen (wörtlich: „durch die Haut“) Behandlungen dient.

Digitale Subtraktionsangiographie (DSA), Linksherzkathetermessplatz

Die Gabe von Kontrastmitteln ermöglicht die Darstellung aller Gefäße von Kopf bis Fuß. Die Radiologen entfernen im Anschluss an die Untersuchung bei der Bildnachbereitung mittels der EDV die Darstellung störender Knochen- und Weichteile im Bild („Subtraktionsangiographie“). So werden die Gefäße überlagerungsfrei erkennbar. Diese Technik wird auch zur Darstellung von Herzkranzgefäßen genutzt.

Hierzu stehen zwei neue, hochwertige Angiographieanlagen (ein Biplanarsystem) zur gemeinsamen Nutzung durch Radiologie und Kardiologie bereit. Mit ihrer Hilfe sind auch Behandlungen an den Herzkranzgefäßen (Ballonaufdehnung / Stentimplantation)
möglich.

Interventionelle Radiologie: schonende Therapie von Gefäßkrankheiten

Radiologen führen keineswegs nur diagnostische Maßnahmen durch. In zahlreichen Fällen ist auch ihr therapeutisches Wissen und Können gefragt.

Zum Beispiel müssen zwar manche Gefäßverengungen durch eine gefäßchirurgische Operation beseitigt werden. Häufig genügt allerdings ein sogenannter minimal-invasiver Eingriff. Dabei wird durch einen kleinen Hautschnitt ein Katheter in das zu behandelnde Gefäß eingeführt und dann an der betroffenen Stelle die Verengung beseitigt (Lysetherapie, PTA, Stent).

Solche minimal-invasiven Maßnahmen erfolgen in enger interdisziplinärer
Zusammenarbeit zwischen Radiologen, Gefäßchirurgen und Neurologen des Hauses.

Interventionelle Radiologie: minimal-invasive Tumorbehandlung

In zunehmendem Maße wird die interventionelle Radiologie auch zur so genannten regionalen Tumortherapie eingesetzt.

Dabei werden mit Radiofrequenzsonden Tumorherde verödet, die Tumoren über einen Gefäßzugang von ihrer Gefäßversorgung abgeschnitten oder die Tumorgefäße werden mit medikamentenbeschichteten Partikeln verstopft.

Große Bedeutung hat auch die Verödung und Stabilisierung der Wirbelsäule durch Einspritzen von Zement bei Metastasen in diesem Bereich erlangt.

Oberärztin Dr. Götsch bereitet eine Mammographie vor.

Mammographie

Die Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust bezeichnet man als Mammographie. Ziel der Mammographie ist die Früherkennung einer bösartigen Geschwulst. Hierzu verwendet das Johanna-Etienne-Krankenhaus ein neues, hochmodernes digitales Vollfeldmammographiegerät mit eingebauter Biopsieeinheit (Biopsie = Feinnadelpunktion zur Entnahme einer Gewebeprobe). Durch die Untersuchung können kleinste Verkalkungen entdeckt werden, die ein Frühzeichen einer Geschwulst sein können.

Im Rahmen des zertifizierten Brustzentrums am Johanna-Etienne-Krankenhaus erbringt die Radiologie weitere Leistungen wie die Markierung von auffälligen Herden, die stereotaktische Gewebeentfernung mittels Vakuumbiopsie und die hochauflösende Mamma-MRT.

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