Medizinische Schwerpunkte

Die radiologische Klinik am Johanna-Etienne Krankenhaus ist überregional bekannt für die hochwertigen Leistungen ihres minimal-invasiven beziehungsweise interventionellen Schwerpunktes.

Kompetenzzentrum Gefäße

Das diagnostische Angebot umfasst:

  • Duplexsonographie
  • MR-Angiographie
  • CT-Angiographie
  • Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)
  • CO2-Angiographie
  • Herzkatheter
  • CT-Angiographie der Herzkranzgefäße

Die Therapie bietet:

  • Interventionelle Behandlung von Aortenaneurysmen
  • Rekanalisation der Becken- und Oberschenkelarterien
  • Becken-PTA/Stent
  • Oberschenkel-PTA/Stent
  • Knie-PTA/Stent
  • Interventionelle Behandlung beim diabetischen Fuß
  • Interventionelle Behandlung bei Dialysepatienten (Shunt)
  • Radiofrequenzablation der Nierenarterien zur Bluthochdruckbehandlung

Kompetenzzentrum Bewegungsapparat

Das Kompetenzzentrum Bewegungsapparat bietet

 

Kompetenzzentrum Tumorerkrankungen

Im Kompetenzzentrum Tumorerkrankungen werden unterschiedliche Tumoren behandelt:

Brustzentrum

Hier finden Sie weitere Informationen zum Brustzentrum

  • das Team im Diagnostischen Brustzentrum
  • Mammographie und Mammasonographie
  • MR-Mammographie
  • Stereotaktische Vakuumstanzbiopsie
  • Stereotaktische Drahtmarkierung präoperativ
  • MR-gesteuerte Biopsie

    Darmzentrum

    Hier finden Sie weitere Informationen zum Darmzentrum

  • Allgemeine Diagnostik
  • CT-Kolographie („Virtuelle Kolonoskopie“)
  • Defäkographie
  • Interventionelle Behandlung
  • Angewandte Verfahren in der Radiologie
  • Punktionen zur Gewebegewinnung
  • Radiofrequenz
  • Embolisation
  • Vertebroplastie bei Tumoren
  • Gallengangsdrainagen
  • Radiologische Portanlagen


Kompetenzzentrum Radiologie der Frau

Kompetenzzentrum Radiologie der Frau werden folgende Untersuchungen beziehungsweise Behandlungen durchgeführt:


Kompetenzzentrum Schlaganfall („Stroke Unit“)

Das Kompetenzzentrum Schlaganfall bietet in Diagnostik beziehungsweise Therapie folgende Möglichkeiten:

Kryotherapie

Die Kryotherapie beschreibt den gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt zu erzielen. Die Radiologie am "Etienne" nutzt sie sogar zur Tumorbehandlung. Wichtig hierbei jedoch: Nicht jede Tumorart kann mit der Kryotherapie behandelt werden! Großer Erfolg wird insbesondere bei schnell wachsenden Tumoren, aber auch bei Nieren-, Lungen-, Leber und Knochentumoren erzielt oder im Fall von Lungen-, Leber- und Knochenmetastasen. Sobald der Krebs jedoch gestreut hat, ist eine Kryotherapie nicht mehr einsetzbar - ebenso wenig, wenn der Tumor größer als fünf Zentimeter ist.

Behandlung mit Kryotherapie

Das Ziel der Kryotherapie bei Krebsbehandlungen ist, den Tumor zu zerstören. Dafür werden, minimalinvasiv, eine oder mehrere hauchdünne Nadeln -1,4 Millimeter dick - direkt im Tumor platziert. Anschließend wird Argon, ein Edelgas, durch die Nadel direkt in den Tumor geführt. Die Nadelspitze kann dabei bis zu Minus 185 Grad kalt werden, während ihre Umgebung auf rund -40 Grad abkühlt.Während des gesamten Prozesses  kontrolliert eine ebenfalls eingeführte Messsonde pausenlos die entstehenden Temperaturen.

Bis der Tumor komplett eingefroren ist, dauert es im Schnitt um die acht Minuten. Wenn es soweit ist, wird das Edelgas Helium durch dieselbe Nadel in den Tumor geleitet. Dadurch taut das Eis wieder auf. Der Tumor wird so durch vier Mechanismen zerstört:

1. In der Zelle selbst bilden sich Kristalle, die schließlich die Zellmembran zerreißen.

2. Auch außerhalb der Zelle entstehen Kristalle, die auf diese Weise das Wasser aus der Zelle ziehen, sie also dehydrieren. Dadurch schrumpft die Zelle und trägt Schaden davon - destruiert wird sie dadurch aber nicht zwangsläufig.

3. Das Einfrieren führt dazu, dass Blutgefäße verstopft werden, was zu Gerinnseln führt. Der Tumor wird nicht mehr mit Nähr- bzw. Sauerstoff versorgt, wodurch er abstirbt.

4. Doch nicht nur das Frieren ist ein tödlicher Vorgang, sondern auch das Auftauen: Wenn schnell aufgetaut wird, fließt das Wasser außerhalb der Zelle in die Zelle, so dass sie letztlich zerstört wird.  

Nach dem ersten Auftauen wird die gesamte Prozedur noch einmal wiederholt, bis der Tumor nur noch aus totem Gewebe besteht. Der Körper absorbiert und scheidet dieses Material innerhalb von ein bis zwei Monaten aus.

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