Palliativ kommt ursprünglich von dem lateinischen Wort "pallium", der Mantel. Wie ein Mantel soll sich die Medizin schützend um die Patienten legen. Die Palliativstation nimmt Patienten auf, die an einer fortgeschrittenen, lebensbedrohlichen Erkrankung leiden: wenn körperliche oder seelische Symptome vorliegen, die ambulant nicht beherrschbar sind.
Palliativstationen haben den Auftrag, während eines kurzen Aufenthaltes gezielt, meist medikamentös, Beschwerden - allen voran Schmerzen -  zu lindern und dann die Entlassung nach Hause oder in ein Hospiz zu ermöglichen.
Das bedeutet für Ärzte und Pfleger: ganzheitlicher Einsatz – fachlich und menschlich, für die Patienten, aber auch für deren Angehörige.

Seit 2005 setzt das Johanna-Etienne Krankenhaus den palliativen Gedanken christlich-konsequent um. Rund 4.000 Patienten wurden von inzwischen rund zwölf- eigens für die Fachabteilung ausgebildeten – Fachkräften kompetent und empathisch versorgt. Eine ausschließlich für die Palliativstation zuständige Kunsttherapeutin und palliativ ausgebildete Physiotherapeuten helfen, die Schmerzen zu lindern. Zudem führen wir ein eigenes Hospiz in Trägerschaft der Neusser Augustinerinnen im Kloster Immaculata, kooperieren mit zahlreichen medizinischen Fachabteilungen der St. Augustinus-Kliniken, sowie mit dem ambulanten Hospizdienst und der ambulanten Palliativversorgung.
Das „Palliativ-Team“ aus Ärzten, Pflegepersonal, Seelsorgern, Sozialarbeitern, Psychologe und Mitarbeiter der Krankengymnastik arbeitet interdisziplinär tagtäglich 24 Stunden rund um die Uhr zusammen und ist ausschließlich für die palliativmedizinische Abteilung verantwortlich. Aufgrund ihrer vielfältigen Qualifikationen wurde das Johanna-Etienne-Krankenhaus im Januar 2009 von der Ärztekammer Nordrhein als Weiterbildungsstätte für die Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin zugelassen. Die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin formulierten Empfehlungen zur Versorgung von Palliativpatienten werden vom Johanna-Etienne-Krankenhaus voll erfüllt und umgesetzt. Insbesondere im Bereich der stationären Versorgung haben wir dafür gesorgt, dass die notwendigen fachlichen Qualifikation sowie die infrastrukturellen Voraussetzungen erfüllt und angeboten werden.

Dem engagierten Palliativteam ist es wichtig, Zeit zu haben - sowohl im einzelnen Kontakt als auch für die Dauer des Aufenthaltes, die vielfach von unseren Patienten selbst bestimmt werden kann - wenn sie nicht durch die Krankheit begrenzt wird.

Weitere Details über unsere Palliativabteilung finden Sie in unserem Flyer.

Kontakt:

Sekretariat Innere Medizin
Maike Kohlhöfer

T (02131) 5295-3002

F (02131) 5295-3003

E-Mail: m.kohlhoefer( at )ak-neuss.de

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