Hygienemanagement

Hygiene gibt Sicherheit

Hygiene wird nach der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie als "die Lehre von der Verhütung der Krankheiten und der Erhaltung, Förderung und Festigung der Gesundheit" definiert.

Damit ist sie insbesondere im Krankenhaus von großer Bedeutung, denn kranke Menschen sind anfälliger für Infektionen. Als Gesundheitsspezialist hat sich das Johanna-Etienne-Krankenhaus daher beim Thema Hygiene hohen Qualitätsstandards verpflichtet. Dabei orientiert sich das Hygienemanagement an den Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts, dem Infektionsschutzgesetz (IfSG), dem Landeskrankenhausgesetz, der Landeshygieneverordnung NRW, den Leitlinien und Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene sowie des Paul-Ehrlich-Instituts und diverser weiterer Fachgesellschaften.

Das Team der Krankenhaushygiene besteht aus vier Hygienefachkräften. Sie werden durch die Hygienebeauftragten Ärzte der Abteilungen, die Hygienebeauftragten in der Pflege und qualifizierte Mitarbeiter anderer Berufsgruppen unterstützt. Die regelmäßigen Schulungen aller Mitarbeiter zu hygienerelevanten Themen und Verfahren tragen maßgeblich zur Erfüllung der hohen Qualitätsstandards bei.

Netzwerk EurSafety - gemeinsam für den Ausbau der Patientensicherheit

Das Johanna-Etienne-Krankenhaus ist Teil des EurSafety Health-net. In diesem überregionalen Verbund, der das Gebiet Rhein-Maas-Nord umfasst, sind die teilnehmenden Gesundheitseinrichtungen bestrebt, die Patientensicherheit zu stärken und den Schutz vor Infektionen, wie beispielsweise durch einen MRSA, zu erhöhen. Zudem soll die Qualität in der Gesundheitsversorgung in der Region angeglichen werden. Dafür werden koordinierte und etablierte Maßnahmen aufgestellt, deren Einhaltung Voraussetzung für die Erlangung von Qualitätssiegeln ist.

Das Johanna-Etienne-Krankenhaus hat bereits das zweite Qualitätssiegel der Hygiene von EurSafety erhalten. Nachdem das erste Siegel insbesondere die Prävention des MRSA-Keimes und die Netzwerkbildung in den Vordergrund stellt, liegt der Fokus nun auf der Vermeidung einer Verbreitung weiterer multiresistenter Erreger und der Kontrolle des Antibiotika-Verbrauchs. Hierzu werden koordinierte Verfahren etabliert, deren Umsetzung die Voraussetzung für die Erlangung von Qualitätssiegeln ist. Mit dem Erwerb des zweiten Siegels wurde die kontinuierliche Hygienearbeit im Johanna-Etienne-Krankenhaus honoriert.

MRSA – was ist das?

Das Buchstabenkürzel Methicillin Resistenter Staphylokokkus aureus bezeichnet das Bakterium Staphylokokkus aureus, das bei Infektionen zu Komplikationen führen kann.

Im Johanna-Etienne-Krankenhaus ist man in besonderer Weise gegen die Verbreitung dieses Bakteriums aktiv.

Ein zentraler Schritt in der Bekämpfung von MRSA ist das Erkennen, welcher Patient mit diesem Keim besiedelt ist. Hierzu wird bei jedem Patienten, der sich in die stationäre Behandlung begibt, mit einem Wattetupfer ein Abstrich aus dem Nase-Rachen-Raum gewonnen. Im Labor wird dann das Vorhandensein von MRSA überprüft.

Der Nachweis von MRSA kann während des Krankenhausaufenthaltes zu hygienischen Maßnahmen, z. B. zur Isolierung und einer sogenannten Sanierungsbehandlung, führen.

Kontakt

Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, steht Ihnen das Team der Hygienefachkräfte gerne zur Verfügung.

T (02131) 5295-9080
a.goecke@ak-neuss.de

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