Hintergrund und Historie: einst und jetzt

Die Frontansicht des Johanna-Etienne-Krankenhauses.

Gründung der Neusser Augustinerinnen

Das Jahr 1844: Die Düsseldorfer Cellitinnen senden Schwester Johanna Etienne nach Neuss. Sie soll dort die Leitung des Städtischen Hospitals übernehmen. Fehlende finanzielle Mittel und politischer Druck ließen Schwester Johanna keine andere Wahl: Sie musste die Bindung an ihr Mutterhaus lösen, um ihre Arbeit in Neuss fortsetzen zu können. Zwei Jahre später, im Jahre 1846, gründete Schwester Johanna Etienne die Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern nach den Regeln des heiligen Augustinus, kurz: die Neusser Augustinerinnen.

Eine Außenansicht des Johanna-Etienne-Krankenhauses.

Das erste Krankenhaus des Ordens

1874 erwarb die Ordensgemeinschaft das Herz-Jesu-Kloster in Neuss. Dort, im Herz-Jesu-Krankenhaus, wurden fast 100 Jahre lang die Kranken der Stadt und Umgebung aufgenommen. Doch trotz früher Erweiterungen wurde das Haus im Laufe der Zeit für die wachsende Zahl der Patienten zu klein.

Neubau im Norden der Stadt

Nach 5-jähriger Planungs- und Bauzeit konnte 1968 das neu errichtete Johanna-Etienne-Krankenhaus bezogen werden. Es startete mit den Abteilungen Innere Medizin, Gynäkologie, Chirurgie, Orthopädie und Radiologie.
1990 wurde auch dieses Gebäude zu eng. Eine 4. Etage wurde als neue Verwaltungsebene gebaut, der OP-Bereich wurde 1992 grundlegend erneuert. Drei Jahre später kam als weitere Fachabteilung die Neurologie hinzu.

Anbau der Radiologie und der Zentralambulanz

Schon bald stieß das Haus erneut an die Grenzen seiner räumlichen Kapazität. 1996 kam die Gefäßchirurgie dazu, 1997 wurde das Gebäude der Radiologie und Zentralambulanz fertiggestellt. Dort werden seitdem Untersuchungen mit digitaler Röntgentechnik durchgeführt, Patienten ambulant behandelt und aufgenommen.

Umwandlung in eine gGmbH

Im Jahr 2002 gründete die Ordensgemeinschaft die „Stiftung der Neusser Augustinerinnen - Cor unum". Sie soll dauerhaft den Bestand ihrer Einrichtungen sichern. Die Trägerschaft des Krankenhauses ging auf die neu gegründete gemeinnützige Johanna-Etienne-Krankenhaus gGmbH über. Sie hat den Auftrag, im Verbund der Stiftung den Dienst an kranken, alten und benachteiligten Menschen als praktizierte christliche Nächstenliebe fortzusetzen.

Neubau der Intensivstation

2003, im Jahr seines 35. Geburtstages, konnte das Haus zwei weitere Ereignisse feiern: Der mit modernster Intensivmedizin ausgestattete Neubau wurde eröffnet. Darüber hinaus können die neu gestalteten Kreißsäle werdende Mütter nun in einer besonders wohnlichen Atmosphäre empfangen.

Das Banner der St. Augustinus-Kliniken gGmbH.

Zusammenschluss zu den St. Augustinus-Kliniken

2004 gründen die „Stiftung der Neusser Augustinerinnen - Cor unum“ gemeinsam mit der Neusser Provinz der Kongregation der Brüder vom heiligen Alexius e. V. die St. Augustinus-Kliniken gGmbH. Diese ist seitdem Träger des Johanna-Etienne-Krankenhauses. Das Haus befindet sich so in einer starken katholischen Unternehmensgruppe mit Fachkrankenhäusern, Behinderten- und Senioreneinrichtungen.

Umfangreiche Erweiterungs- und Umbauarbeiten 2011

Mit einer großen Eröffnungsfeier mit Tag der Offenen Tür wurde 2011 die Fertigstellung umfangreicher Um- und Erweiterungsbauten gefeiert. Sie waren im Jahr 2009 begonnen worden: Neustrukturierung der Zentralambulanz, Ausbau des internistischen Funktionsbereiches, Ausbau des Operationstraktes, Ausbau der Tagesklinik, Umbau der chirurgischen und neurologischen Kliniken, Neubau der Palliativstation, Neubau der Eingangshalle und Neu- sowie Umbau der Küche, Cafeteria und des Café Etiennes.

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