Endoprothetik-Zentrum

Johanna Etienne Krankenhaus

Herzlich willkommen in unserem Endoprothetik-Zentrum

Seit Jahrzehnten spielt der Gelenkersatz an Hüfte, Schulter und Knie eine führende Rolle in unserer Klinik. Primärimplantationen, Prothesenrevisionen und Prothesenwechsel werden regelmäßig durchgeführt. Durch die hohe Quantität und die herausragende Qualität in der Behandlung sind wir seit 2015 als Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung zertifiziert. Unser erklärtes Ziel ist, Ihre Mobilität bis ins hohe Alter zu erhalten, um Ihre Lebensqualität zu sichern. Die Vorteile des Zentrumsgedankens zeigen sich in einer engen Kooperation mit verschiedenen Fachärzten und weiteren Abteilungen des Hauses wie z. B. der Gefäßchirurgie und der Anästhesie. So können auch Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Vorerkrankungen interdisziplinär und professionell versorgt werden.

Unsere Leistungen und Angebote

Schnell im Überblick

Erkrankungen & Krankheitsbilder

  • Arthrose der Hüfte

  • Arthrose des Kniegelenks

  • Arthrose des Schultergelenks

Therapieangebot

  • Minimalinvasive Knieendoprothetik Hemiprothese (Teil-Ersatz des Kniegelenks)
  • Minimalinvasive Knieendoprothetik Vollprothese (voller Ersatz des Kniegelenks)
  • Visionaire Knie
  • Minimalinvasive Endoprothetik des Hüftgelenks
  • Endoprothetik im Schultergelenk

Individuell angefertigte Knieprothese

Jedes Knie ist einzigartig. Deswegen setzen wir auf die maßangefertigte Knieprothese. Der vollständige oder hälftige Oberflächenersatz basiert auf einer CT-Untersuchung. Dabei werden neben der Oberflächenkontur des Kniegelenkes auch das angrenzende Hüft- und Sprunggelenk gescannt und ausgemessen, um eine korrekte Achsausrichtung sicherzustellen. Eine Software wandelt die CT-Daten um, so dass mittels 3D-Druckertechnologie ein in Größe und Form maßgefertigtes Implantat hergestellt werden kann.

Kurzschaftendoprothese

Für die Implantation Ihrer Hüftendoprothese ist ein Operationsverfahren entwickelt worden, das Ihre Weichteile (Sehnen, Muskeln, Nerven, Gefäße) sowie Ihre Knochen schont. Diese Kurzschaftsysteme unterscheiden sich in einigen Punkten von den Standard-Schaftsystemen: 

  1. Knochensparendes Verfahren: am Schenkelhals wird weniger Knochen reseziert.
  2. Kürzere Schaftlänge: Bei Kurzschaftsystemen ist die Schaftlänge kürzer, so dass für spätere Revisionsoperationen deutlich mehr Knochen vorhanden ist.
  3. Die Knochenanteile des großen Rollhügels bleiben erhalten, was zur Folge hat, dass die Verletzung oder Fraktur des Knochens in diesem Bereich deutlich geringer ausgebildet ist.
  4. Weichteilschonendes Vorgehen: Der Oberschenkelknochen muss bei Kurzschaftsystemen nicht so weit eröffnet werden. Dadurch bleiben Sehnenansätze deutlich besser erhalten.
  5. Bogenförmiges Einführen: Die Kurzschaftsysteme erlauben ein bogenförmiges Einführen der Operationsinstrumente und der Prothese, sodass auch hier die hüftstabilisierende Muskulatur deutlich weniger beeinträchtigt wird.

Minimal-invasive Hüftendoprothetik

Das Vorgehen beim minimal-invasiven Eingriff im Gegensatz zu der herkömmlichen Operationstechnik ist für den Patienten vorteilhaft. Die operationsbedingte Verletzung der Weichteile ist deutlich geringer und die nach der Operation auftretenden Schmerzen sind weniger stark. Das liegt unter anderem an dem nicht mehr notwendigen 20 bis 25 cm großen Schnitt, der vorher üblicherweise gemacht wurde, um die Prothese einzusetzen. Die Rehabilitation kann schneller und problemloser erfolgen, da die Muskulatur weniger geschädigt ist und sofort wieder mitarbeiten kann. Nach der Operation kann der Patient direkt am ersten Tag wieder das Bett verlassen. Durch spezielles professionelles Geh-Training auf ebenen Flächen ebenso wie auf Treppen kann der Patient das Krankenhaus bereits nach acht bis zwölf Tagen wieder verlassen. Durch das minimal-invasive und gewebeschonende Vorgehen können bei guter intraoperativer Übersicht sowohl zementfreie als auch zementierte Hüfttotalendoprothesen standardisiert implantiert und nachbehandelt werden.

Gelenkersatz Schulter

Im Bereich der Schulter verwenden wir moderne Prothesensysteme. Neben den Standardschaftprothesen werden hier insbesondere auch Oberflächenprothesen (Kappenprothesen) sowie kurze Schulterprothesen in großer Zahl eingesetzt. Die Vorteile für Patienten sind ein knochensparenderes Vorgehen und eine deutlich geringere Beeinträchtigung durch die Operation. Bei Arthrosen aufgrund von großen Muskel- und Sehnenverletzungen (Rotatorenmanschetten-Defektarthropathie) wird seit vielen Jahren eine inverse Endoprothese verwendet. Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe aus vier Muskeln, deren Sehnen eine Kappe bilden, die das Schultergelenk umfasst. Die inverse Endoprothese ermöglicht trotz gerissener Rotatorenmanschette eine gute Beweglichkeit.

Unsere Kompetenz für Ihre Gesundheit

Unser Team

Prof. Dr. med. Maximilian Petri

Chefarzt

Dr. med. Andreas Breil-Wirth

Oberarzt

Dr. med. Mathias Herwig

Qualitätsbeauftragter

Wissenswertes zu uns

Schnell im Überblick

Sprechstunden

Endoprothetik-Zentrum: 
Dienstag 13 bis 15 Uhr
Donnerstag 8 bis 12 Uhr

Arthrosesprechstunde:
Donnerstag 14 bis 16 Uhr

Aus- und Fortbildungsangebot

  • Ausbildungskonzept für Ärzte
  • Weiterbildungen
  • Angebot für Studierende

Kontakt und Terminkoordinierung

Sie fragen - wir helfen

Monika Stickelbruck, Chefarztsekretärin

Johanna Etienne Krankenhaus

02131 529 52002

m.stickelbruck@ak-neuss.de

Aktuelles & Neuigkeiten

Immer auf dem aktuellsten Stand

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Neueste Technologie zur Früherkennug von Darmkrebs am Johanna Etienne Krankenhaus

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