Janine Ahrweiler
Chefarztsekretärin
Johanna Etienne Krankenhaus
Lungenkrebs verursacht im frühen Stadium häufig keine oder nur unspezifische Beschwerden. Genau deshalb kann eine gezielte Früherkennung für Menschen mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko besonders wichtig sein.
Das Lungenkrebsscreening mittels Niedrigdosis-CT (Low-Dose-CT) hat das Ziel, mögliche Veränderungen in der Lunge frühzeitig zu erkennen – möglichst bevor Beschwerden auftreten. Denn wird Lungenkrebs in einem frühen Stadium entdeckt, bestehen in der Regel bessere Behandlungsmöglichkeiten.
Von der ersten Prüfung der Voraussetzungen bis zum Befund – und bei Auffälligkeiten weiter in unserer Betreuung.
Wenige Angaben genügen – erhalten Sie sofort eine erste Orientierung, anonym und unverbindlich.
Hinweis: Der Online-Selbst-Check ersetzt keine ärztliche Beratung. Ob Sie die Voraussetzungen für das Lungenkrebsscreening tatsächlich erfüllen, wird abschließend von einer qualifizierten Ärztin oder einem qualifizierten Arzt geprüft – zum Beispiel in einer hausärztlichen, internistischen, pneumologischen oder arbeitsmedizinischen Praxis. Das Ergebnis des Online-Selbst-Checks dient lediglich als erste Orientierung und stellt keine verbindliche Zusage zur Teilnahme dar.
In einem Beratungsgespräch beim Hausarzt oder der Hausärztin, in der Inneren Medizin, Pneumologie oder in einer arbeitsmedizinischen Praxis wird gemeinsam geprüft. ob die Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllt sind und welche Vorteile sowie möglichen Risiken das Screening mit sich bringt. So kann eine informierte Entscheidung auf Grundlage der persönlichen Situation getroffen werden. Sollten Sie hier Unterstützung benötigen, stehen wir gerne für Ihre Fragen oder zur Terminvermittlung bereit.
Qualifizierte Standorte finden Sie auch in Ihrer Nähe. Die Niedrigdosis-CT wird bei einer unserer kooperierenden radiologischen Praxen durchgeführt. Alle Partner verfügen über die erforderliche KV-Genehmigung für das Screening und setzen bei der Befundung auf KI-gestützte Verfahren nach Lung-RADS.
Röntgeninstitut Düsseldorf - Düsseldorf-Heerdt
Heerdter Krankenhaus 2, 40549 Düsseldorf
Etablierte radiologische Praxis mit langjähriger Erfahrung in CT-Diagnostik. Gut erreichbar aus dem Rhein-Kreis Neuss und Mönchengladbach.
Krankenhaus Maria-Hilf | Alexianer Krefeld GmbH
Oberdießemer Str. 96, 47805 Krefeld
Spezialisierte Radiologie mit Lungenkrebs-Screening-Qualifikation. Anbindung über öffentlichen Nahverkehr und gute Parkmöglichkeiten.
Standort Domagen:
Rheinland Klinikum Dormagen
Dr.-Geldmacher-Straße 20
41540 Dormagen
Standort Grevenbroich:
Rheinland Klinikum Grevenbroich Elisabethkrankenhaus
von-Werth-Straße 5
41515 Grevenbroich
Auch bei einem auffälligen Befund sind Sie gut begleitet. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt die St. Augustinus Gruppe die weitere Koordination für Sie. Vier aufeinander abgestimmte Versorgungsbausteine, ein fester Ansprechpartner und kurze Wege sorgen für eine strukturierte und verlässliche Begleitung.
Erste fachärztliche Anlaufstelle für strukturierte Abklärung und Therapieplanung.
Interdisziplinäre Tumorkonferenz und Behandlung am Johanna Etienne Krankenhaus.
Rehabilitation an der Niederrhein Klinik. Körperliche und psychische Erholung nach der Akutbehandlung.
Personalisiertes Bewegungsprogramm im Therapie- und Trainingszentrum — vor, während und nach der Therapie.
Janine Ahrweiler
Chefarztsekretärin
Johanna Etienne Krankenhaus
Mit der St. Augustinus Gruppe haben Sie einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite. Sollte das Lungenkrebsscreening einen auffälligen Befund zeigen, müssen Sie sich nicht selbst um die nächsten Schritte kümmern: Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess und organisieren die erforderlichen Termine und Untersuchungen.
Das zertifizierte Tumorzentrum am Johanna Etienne Krankenhaus vereint alle wichtigen Fachdisziplinen unter einem Dach – von der Pneumologie über die Thoraxchirurgie bis zur Onkologie. So erhalten Sie im Bedarfsfall eine schnelle, koordinierte und hochwertige Versorgung.
Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern – dem Röntgeninstitut Düsseldorf, dem Radiologikum Krefeld sowie dem ZRN Grevenbroich & Dormagen – stellen wir sicher, dass auffällige Befunde zeitnah abgeklärt und direkt in die spezialisierte Behandlung überführt werden können.
Nein. Die Niedrigdosis-CT ist schmerzfrei. Sie liegen wenige Minuten auf einem Untersuchungstisch und halten kurz die Luft an. Es wird keine Nadel gesetzt und kein Kontrastmittel verwendet.
Die Niedrigdosis-CT verwendet rund 1 Millisievert — etwa ein Fünftel einer herkömmlichen CT und ungefähr so viel, wie Sie in einem halben Jahr natürlicher Hintergrundstrahlung in Deutschland ohnehin aufnehmen.
Ja. Für gesetzlich Versicherte, die die Voraussetzungen für die Lungenkrebs-Früherkennung erfüllen, ist die Untersuchung eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Ein auffälliger Befund bedeutet nicht automatisch Krebs — die meisten kleinen Veränderungen sind harmlos. Sollte ein Rundherd entdeckt werden, wird er strukturiert nach Lung-RADS bewertet. Je nach Befund folgen entweder eine Kontrolluntersuchung oder eine weiterführende Abklärung in der St. Augustinus Gruppe.
Einmal jährlich, solange Sie die Voraussetzungen erfüllen.
Wir arbeiten mit folgenden qualifizierten Partner-Radiologien:
Die Auswahl erfolgt entweder durch Ihre Hausarztpraxis oder durch Sie selbst — je nachdem, was Ihnen am besten passt.
Das Screening kann Lungenkrebs nicht zu 100 % ausschließen. Und es ersetzt keinen Rauchstopp — der wirksamste Schritt zur Risikominderung bleibt der Verzicht auf Tabak.
Beim Screening können Veränderungen entdeckt werden, die zunächst auffällig erscheinen, sich bei weiteren Untersuchungen aber als gutartig herausstellen. Umgekehrt kann eine Erkrankung trotz Screening unentdeckt bleiben. Strukturierte Nachkontrollen nach Lung-RADS verhindern unnötige Eingriffe.