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Inhaltsverzeichnis

Definition: Bestrahlungen

Lars Galonska, Leiter Tumorzentrum

"Wenn man von einer Strahlentherapie spricht, meint man meist eine Bestrahlung von außen durch die Haut. Die Strahlentherapie, auch Radiotherapie genannt, ist eine lokale und  zielgerichtete Maßnahme. Das bedeutet, dass die Bestrahlung nur an der bestrahlten Körperregion wirkt. Die Strahlentherapie gehört zu den häufigsten Behandlungen bei Krebs, die bei vielen Patienten mit einer anderen Therapie kombiniert wird."

Kontakt
Pia Weinand, stv. Chefarztsekretärin
02131 529 53128
p.weinand@ak-neuss.de

Voraussetzung

Ob eine Strahlentherapie sinnvoll und möglich ist, ist von vielen Faktoren abhängig. Nicht alle Tumore sprechen auf diese Behandlung gleich gut an. Außerdem spielen die Größe und die Lage des Tumors eine große Rolle. Der Einsatz dieser Therapieform variiert von Betroffenem zu Betroffenem, vor allem auch abhängig vom Gesundheitszustand.

Wirkweise

Strahlentherapie: Was passiert im Körper?

Der Körper besteht aus Zellen – ein Tumor ebenfalls. Die ionisierenden Strahlen greifen die bösartigen Zellen an, um die Zellteilung zu verhindern. Das Ergebnis der Bestrahlung sieht im besten Fall so aus: Der Tumor wird kleiner oder komplett bekämpft. Das Positive an dem Verfahren ist, dass die Behandlung zielgerichtet gegeben werden kann, bei einer adäquaten Strahlenmenge. Das gesunde, leicht angegriffene Gewebe kann sich nach der Behandlung eigenständig erholen.

Mögliche Nebenwirkungen

Mit welchen Nebenwirkungen muss ich als Patient rechnen? Trotz zielgerichteter Behandlungsform können gesunde Zellen oder Organe, die an der zu bestrahlenden Körperpartie liegen, ebenfalls eine gewisse Strahlendosis abbekommen. Dadurch können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • An der bestrahlten Körperstelle können Narben (Strahlenfibrose) oder Wunden entstehen
  • Verhärtungen des Unterhautfettgewebes
  • Bei einer Strahlenbehandlung im Kopf-Hals-Bereich können Schleimhautentzündungen auftreten
  • Bei einer Bestrahlung des Bauchbereichs können Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall die Folgen sein

Die meisten Beschwerden heilen nach der Behandlung wieder ab.