Doppelte Auszeichnung für Thoraxchirurgie am Johanna Etienne Krankenhaus

Die Klinik für Thoraxchirurgie am Johanna Etienne Krankenhaus ist jetzt auch offiziell als medizinisches Zentrum mit herausgehobener Bedeutung anerkannt: Die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) hat die Klinik als Schwerpunktversorger zertifiziert. Gleichzeitig wurde die Thoraxchirurgie am „Etienne“ als eigenständige Leistungsgruppe im Krankenhausplan des Landes Nordrhein-Westfalen bestätigt. Beides unterstreicht die hohe Qualität, Spezialisierung und Bedeutung der Klinik für die Versorgung von Patientinnen und Patienten im Rhein-Kreis Neuss und darüber hinaus.

„Die Zertifizierung und die Bestätigung im Krankenhausplan belegen, dass wir auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft arbeiten – mit modernster Technik, hoher fachlicher Expertise und im Dienst der Menschen, die sich uns anvertrauen“, sagt Chefarzt Horst Mertins. Ein besonderer Fokus liegt in der Klinik auf minimalinvasiven Eingriffen wie der uniportalen videoassistierten Thorakoskopie (UVATS), die Operationen über nur einen kleinen Zugang ermöglicht – mit dem Ziel, Schmerzen zu verringern und die Erholung zu beschleunigen.

Auch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit trägt zur hohen Behandlungsqualität bei. So arbeiten die Teams der Thoraxchirurgie eng mit den Kolleginnen und Kollegen aus Pneumologie, Radiologie und Onkologie zusammen. Ein Beispiel ist die interdisziplinär geführte Lungenstation, die Diagnostik, Therapie und Nachsorge strukturiert verknüpft. Darüber hinaus ist die Klinik Teil des von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Tumorzentrums am Johanna Etienne Krankenhaus.

„Die Zertifizierung durch die Fachgesellschaft und die Bestätigung im Krankenhausplan NRW sind ein klarer Beleg dafür, dass wir thoraxchirurgische Versorgung auf höchstem Niveau direkt vor Ort anbieten“, betont Geschäftsführer Sebastian Baum. „Das ist ein echter Gewinn für die Patientinnen und Patienten in der Region.“