Etienne zum Welttag für Bauchspeicheldrüsenkrebs lila beleuchtet

Aufmerksamkeit wecken und Aufklärung vorantreiben: Das ist das Ziel des weltweiten Aktionstages für Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom). Mittlerweile setzen sich über hundert Organisationen aus 31 Ländern ein und fordern, dass man Bauchspeicheldrüsenkrebs schneller erkennt, behandelt und entschlossen nach neuen Therapieansätzen forscht.

Außenansicht des Johanna Etiennen Krankenhauses, welches lila angeleuchtet wird.

Mit einer besonderen Aktion macht sich das Johanna Etienne Krankenhaus für das Thema stark und setzt am 21. November ein Zeichen: Das Klinikgebäude erstrahlt ab Sonnenuntergang in der Aktions-Farbe Lila.

Seit 2014 ist das Pankreaskrebs-Zentrum des Krankenhauses auf der Neusser Furth durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Das bedeutet für Patienten eine hohe Qualität der Behandlung – durch eine unabhängige Stelle geprüft und bescheinigt. Neben der medizinischen Expertise des Teams um Chefarzt Prof. Thomas Foitzik bekommen Patienten auch psychologische Unterstützung, Beratung für eine Rehabilitation und Ernährungsempfehlungen. Onkologische Vertrauenspersonen begleiten Patienten ab dem ersten Kontakt mit dem Krankenhaus bis nach der Entlassung wie persönliche Lotsen.

Welche Bedeutung eine frühzeitige Erkennung hat, erklärt Prof. Foitzik: „Je früher wir den Krebs in der Bauchspeicheldrüse erkennen, desto besser können wir eingreifen. Diese Art von Krebs ist oft besonders aggressiv. Erste Anzeichen können ein unerklärlicher Gewichtsverlust, das Neuauftreten von Diabetes, Schmerzen im Unterleib oder mittleren Rücken sowie eine gelbliche Färbung von Augen und Haut sein.“ Jede Woche setzt sich der Allgemein- und Viszeralchirurg in der Tumorkonferenz mit anderen Fachbereichen zusammen, um für seine Patienten die bestmögliche Therapie zu besprechen. „Das gelingt am besten, wenn wir Hand in Hand zusammenarbeiten, die Therapieempfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften heranziehen und uns daran orientieren, was unsere Patienten noch von uns brauchen“, fasst Foitzik zusammen. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.gemeinsam-krebs-bekaempfen.de