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Experte aus dem Etienne spricht auf internationalem Thrombektomie-Kongress

Zum ersten Mal findet am Wochenende des 14. und 15. Juni in Italien ein internationaler Gipfel eigens zum Thema Thrombektomie statt. Einer der Redner kommt aus Neuss: PD Dr. med. Dan Meila, Leiter der Interventionellen Neuroradiologie im Johanna Etienne Krankenhaus. Neben ihm sprechen Spezialisten aus namhaften Universitäten wie der University of California.

Unter einer Thrombektomie versteht man die Entfernung eines Blutgerinnsels aus einem Blutgefäß. Im Notfall, etwa bei einem Schlaganfall, kann dieses wegweisende Verfahren Leben retten und körperliche sowie geistige Einschränkungen verhindern. Über einen kleinen Schnitt in der Leiste wird ein dünner Katheter-Schlauch in das Gefäßsystem bis hin zu den Hirngefäßen eingeführt – vor Ort und Stelle kann das Gerinnsel, das die Blutzufuhr zum Gehirn blockiert, daraufhin abgetragen werden.

„Ziel des internationalen Thrombektomie-Gipfels ist, das moderne Verfahren weiter auszubauen. Dafür, dass die Thrombektomie möglichst vielen Patienten zugutekommt, hat sich unter anderem auch die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft ausgesprochen“, erklärt Dr. Meila. In Neuss ist das schon der Fall: Das „Etienne“ bietet das Verfahren allen neurologischen Patienten im Rhein-Kreis Neuss 365 Tage im Jahr rund um die Uhr an und ist damit eine der wenigen führenden Einrichtungen in Deutschland, die das volle Behandlungsrepertoire zu jeder Zeit und auf höchstem Niveau anbieten.