Johanna Etienne Krankenhaus als Lokales Traumazentrum zertifiziert

Traumanetzwerk Düsseldorf

Neuss, 07.07.2026. Wer nach einem schweren Unfall schnell medizinische Hilfe benötigt, kann im Johanna Etienne Krankenhaus auf eine offiziell zertifizierte Traumaversorgung vertrauen: Das Krankenhaus ist seit dem 30. Juni 2026 als Lokales Traumazentrum im Traumanetzwerk Düsseldorf anerkannt. Die Zertifizierung erfolgt nach den Qualitätskriterien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

Für die Auszeichnung wurden in den vergangenen Jahren Strukturen, Abläufe und die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche kontinuierlich weiterentwickelt. Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin arbeitete dabei eng mit der Zentralen Notaufnahme, der Anästhesie und der Radiologie zusammen. Ziel ist eine schnelle und koordinierte Versorgung von Menschen mit schweren Verletzungen – rund um die Uhr.

Als Teil des Traumanetzwerks Düsseldorf kooperiert das Johanna Etienne Krankenhaus mit dem Rettungsdienst des Rhein-Kreises Neuss sowie weiteren spezialisierten Kliniken. So sollen Unfallopfer entsprechend der Schwere ihrer Verletzungen möglichst schnell in die passende Einrichtung gebracht und dort nach einheitlichen Qualitätsstandards behandelt werden.

„Unser Anspruch ist es, für Unfallopfer zu jeder Tages- und Nachtzeit eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Unfälle können jeden von uns unvermittelt treffen, und wir möchten die Patientinnen und Patienten so versorgen, wie wir es für uns selbst oder unsere Angehörigen wünschen würden“, sagt Prof. Dr. Maximilian Petri, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin.

Auch Dr. Thorsten Reith, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme, betont die Bedeutung der Zertifizierung für die Region: „Wir freuen uns sehr, als Lokales Traumazentrum gemeinsam mit dem Rettungsdienst des Rhein-Kreises Neuss Patientinnen und Patienten zielgerichtet und auf hohem medizinischem Niveau versorgen zu können.“