Weltkrebstag im Johanna Etienne Krankenhaus

Austausch zur Krebsversorgung von morgen

Neuss, 04.02.2026. Anlässlich des Weltkrebstags hat das Johanna Etienne Krankenhaus den Blick auf die Zukunft der Krebsmedizin gerichtet. Unter dem Motto „Krebsversorgung 2030“ kamen Patientinnen und Patienten, Selbsthilfegruppen, Mitarbeitende des onkologischen Spitzenzentrums sowie Vertreter aus Gesundheitswesen und Politik zu einem gemeinsamen Austausch zusammen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie eine moderne Krebsversorgung heute aussehen muss, um medizinisch leistungsfähig und zugleich menschlich zu bleiben. Deutlich wurde: Eine hochwertige onkologische Behandlung entsteht im Zusammenspiel vieler Akteure – von der Diagnostik über die Therapie bis hin zur Begleitung der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Fachliche und gesundheitspolitische Impulse lieferten unter anderem Lars Galonska, Leiter des Tumorzentrums, Rainer Pappert, Gesamtgeschäftsführer der St. Augustinus Gruppe, sowie Sebastian Baum, Geschäftsführer des Johanna Etienne Krankenhauses. Die gesundheitspolitische Perspektive brachte Lisa Kapteinat, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen, ein. Moderiert wurde die Veranstaltung von PD Dr. Markus Winny.

Besonders prägend waren die persönlichen Gespräche und die offenen Beiträge aus Patientensicht. Sie machten deutlich, dass eine Krebserkrankung immer auch das soziale Umfeld betrifft und verlässliche Netzwerke eine zentrale Rolle spielen. Auch die Arbeit der Selbsthilfegruppen und der unterstützenden Dienste wurde als wichtiger Bestandteil der Versorgung hervorgehoben.

Mit der Veranstaltung setzte das Johanna Etienne Krankenhaus ein klares Zeichen für eine vernetzte Krebsmedizin in einem zertifizierten Spitzenzentrum, das medizinische Qualität, Zusammenarbeit und menschliche Nähe verbindet.