Debatte um Vakzin trübt Impfbereitschaft der Mitarbeitenden kaum

Trotz des vorübergehenden Impfstopps mit dem Präparat von Astrazeneca erreichte das Johanna Etienne Krankenhaus am 22. März die tausendste Impfung unter den Mitarbeitenden. Laut Oberarzt Dr. Wolf Köster, der die Arbeitsgruppe Impfen leitet, entschieden sich vergangene Woche rund drei Prozent der Mitarbeitenden, ihren geplanten Termin abzusagen. Insgesamt liege die Bereitschaft, sich – unabhängig vom Hersteller –  impfen zu lassen, bei rund 73 Prozent des gesamten Personals. „Die Vorteile einer Impfung mit Astrazeneca sind deutlich größer als das Risiko, schwere Nebenwirkungen zu erleiden. Dass die EMA diese Botschaft nochmals bestätigt hat, gibt uns Sicherheit und motiviert uns, weiter zu impfen“, so Köster. Dazu trage auch die Nachricht aus der Uni Greifswald bei, die eine Behandlung für die sehr selten auftretenden Hirnvenenthrombosen nach der Gabe von Astrazeneca entwickelt hat.

Unter die Zahl „Tausend“ fallen sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen. Alle Mitarbeitenden, die zu den Gruppen mit hoher Dringlichkeit gehören und impfbereit waren, haben beide Dosen bekommen – Stand 22. März sind das 290 Menschen. Zu diesen Gruppen zählt in erster Linie das Personal, das Kontakt mit Covid-Patienten etwa auf der Intensivstation  oder in der Ambulanz  hat. Ebenfalls eingeschlossen sind Kräfte, die mit besonders schutzbedürftigen Menschen wie Krebspatienten oder auch Neugeborenen arbeiten.

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Hitzewelle: Gesundheitsgefahren abseits von Corona

(16.06.2021) Bestes Wetter, EM-Feeling und Corona-Lockerungen: All diese Faktoren verleiten zu einem langen Aufenthalt in der Sonne. Doch die hohen Temperaturen können zu einem Gesundheitsrisiko werden: Christoph Mathar, Notarzt im Johanna Etienne Krankenhaus, kennt die Anzeichen von körperlicher Überlastung durch Hitze und erklärt die Gefahren.

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Orthopädie-Chefarzt Prof. Jörg Jerosch geht in den Ruhestand

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Etienne beteiligt sich am Aktionstag: (Keine) Linderung in Sicht bei chronischen Schmerzen?

(28.05.2021) Auch wenn sie unangenehm sind, helfen akute Schmerzen uns, indem sie darauf hinweisen, dass im Körper etwas nicht stimmt – wenn etwa eine Entzündung entsteht oder eine Verletzung geschehen ist. Klingen die Beschwerden allerdings nach drei bis sechs Monaten nicht ab, obwohl die auslösende Ursache beseitigt ist, spricht man von chronischen Schmerzen.

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