Debatte um Vakzin trübt Impfbereitschaft der Mitarbeitenden kaum

(24.03.2021) Trotz des vorübergehenden Impfstopps mit dem Präparat von Astrazeneca erreichte das Johanna Etienne Krankenhaus am 22. März die tausendste Impfung unter den Mitarbeitenden. Laut Oberarzt Dr. Wolf Köster, der die Arbeitsgruppe Impfen leitet, entschieden sich vergangene Woche rund drei Prozent der Mitarbeitenden, ihren geplanten Termin abzusagen. Insgesamt liege die Bereitschaft, sich – unabhängig vom Hersteller –  impfen zu lassen, bei rund 73 Prozent des gesamten Personals. „Die Vorteile einer Impfung mit Astrazeneca sind deutlich größer als das Risiko, schwere Nebenwirkungen zu erleiden. Dass die EMA diese Botschaft nochmals bestätigt hat, gibt uns Sicherheit und motiviert uns, weiter zu impfen“, so Köster. Dazu trage auch die Nachricht aus der Uni Greifswald bei, die eine Behandlung für die sehr selten auftretenden Hirnvenenthrombosen nach der Gabe von Astrazeneca entwickelt hat.

Unter die Zahl „Tausend“ fallen sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen. Alle Mitarbeitenden, die zu den Gruppen mit hoher Dringlichkeit gehören und impfbereit waren, haben beide Dosen bekommen – Stand 22. März sind das 290 Menschen. Zu diesen Gruppen zählt in erster Linie das Personal, das Kontakt mit Covid-Patienten etwa auf der Intensivstation  oder in der Ambulanz  hat. Ebenfalls eingeschlossen sind Kräfte, die mit besonders schutzbedürftigen Menschen wie Krebspatienten oder auch Neugeborenen arbeiten.

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(03.05.2022) Es ist ein Meilenstein für das Johanna Etienne Krankenhaus und für die Region: Die Further Klinik wurde gerade gleich zweifach für ihre herausragende Arbeit in der Krebsbehandlung ausgezeichnet. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) erteilte dem „Etienne“ erstmals das Zertifikat „Onkologisches Zentrum“.

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(15.03.2022) Immer noch zählt Darmkrebs zu den häufigsten Krebsarten und ist nach Lungenkrebs sogar die zweithäufigste Todesursache. Um die Zahl der Krebserkrankungen zu reduzieren, raten Fachleute dringend zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen durch eine Darmspiegelung. Sie gilt als Goldstandard für den Nachweis von Darmkrebs.

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